Salmler:
Hemigrammus erythrozonus - Glühlichtsalmler
| Durch den orange glühenden Längsstreifen erhielt er den Namen Glühlichtsalmler. Im Gesellschaftsbecken problemlos zu pflegen, jedoch sollten genügend Versteckplätze aus dichten Pflanzenbeständen vorhanden sein. Das Licht sollte nicht zu hell sein und am besten durch eine Schwimmpflanzendecke abgeschirmt werden. Die Fische halten sich lieber in dunkleren Teilen des Aquariums auf. Die Zucht ist schwierig und erfordert viel Geduld und Hygiene im Zuchtbecken. |
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Nannostomus marginatus - Zwergziersalmler
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Paracheirodon axelrodi - Roter Neon
| Der Rote Neon ist nahezu in jedem Anfänger-Gesellschaftsbecken anzutreffen, obwohl er nicht zu den problemlosesten Fische gehört. Durch den roten und blauen Leuchtstreifen wirkt er sehr attraktiv, es wird jedoch zu selten bedacht, daß nahezu alle Roten Neons Wildfänge sind und daher auch am Anfang anfälliger auf Krankheiten sind, bzw. welche auf die übrigen Beckenbewohner übertragen. Meiner Meinung nach ist Paracheirodon innesi eine Alternative zu diesem Fisch. |
Paracheirodon innesi - Neonsalmler
| Der Neonsalmler, nicht zu verwechseln mit dem Roten Neon, hat den roten Längsstreifen nicht durchgängig, hat aber den Vorteil, daß er durchaus in Deutschland nachgezüchtet wird. Auf unserer Zierfischbörse sind meist auch welche erhältlich. Für den Einstieg empfehle ich diesen Fisch als den Roten Neon, da man dadurch eher vor Krankheiten und Todesfällen im Fischbesatz bewahrt wird. |
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Pristella maxillaris - Sternflecksalmler
| Bevorzugt, wie die meistern Salmler weiches Wasser. Temperaturen von 24-28°C sind empfehlenswert. Friedlicher Schwarmfisch, der problemlos im Gesellschaftsaquarium mit anderen, kleineren Arten gehalten werden kann. Die Zucht ist im Zuchtaquarium möglich, wobei Javamoos als Laichsubstrat genutzt wird. Der Laichakt erfolgt im Morgengrauen, danach müssen die Fische aus dem Aquarium herausgefangen werden, da sie starke Laichräuber sind. Der Laich sollte nicht unnötig Licht ausgesetzt werden, außerdem hat sich ein Mittel gegen Laichverpilzung bewährt. Die Aufzucht geschieht mir Artemianauplien, eventuell in den ersten Tagen mit Infusorien. Mir ist es bisher nicht gelunge, größere Menge großzuziehen, weil die Eltern nur wenige Eier gelegt haben. |
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Serrasalmus nattereri - Piranha
| Diesen Raubfisch kann man fast überall im Amazonas- sowie im Orinokogebiet antreffen. Es handelt sich dabei zwar um eine sehr agressive Art, die aber mit dem "Mythos" nur wenig gemeinsam hat. Der Fisch stammt eigentlich aus Gebieten mit relativ weichem Wasser, dennoch begnügt er sich auch mit etwas härterem Wasser.
Möchte man diese Fischart in einem Aquarium halten, so ist ein möglichst grosses Becken zu wählen. Da es sich um einen Schwarmfisch handelt, sind mindestens 6-8 Tiere in einem Aquarium zu halten. Als Faustformel kann man sagen, daß ein erwachsener Fisch etwa 100l Wasser benötigt. Neben einem ausreichend grossen Becken ist auch eine entsprechende Filteranlage notwendig. Die Fische suchen sich im Aquarium kleinere Reviere aus, welche auch gegenüber Artgenossen verteidigt werden. Nur wenn es um das Fressen geht halten die Fische zusammen...aber auch dabei sind die Fische erst zurückhaltend, beobachten unbekanntes lange, bevor ein Fisch die Initiative ergreift und alle anderen im Fressrausch folgen. Die Jungfische sind zwar sehr klein, silbrig und schwarz gepunktet, wachsen aber in den ersten Monaten sehr schnell. Ab etwa 1 Jahr verschwinden die Punkte langsam und der Fisch wird dunkler und bekommt teilweise glitzernde Schuppen. Als Futter sind fast ausschließlich Fischprodukte geeignet, welches auch in der Natur gefressen wird. Auch wenn häufig Rinderherz empfohlen wird, ist dies keinesfalls die richtige Nahrung für diesen Fisch, es kann bei Jungfischen sogar zu Verstopfungen führen da es nicht völlig verdaut werden kann. Eine Nachzucht im Aquarium ist eher ein Zufallsprodukt, wenn sie jedoch gelingt sollte man sich auf viele kleine Piranha-Babies einstellen. Zuerst beginnt das Männchen eine Laichgrube auszusuchen. Oftmals wird eine in den Sand geblasen. Umliegende Pflanzen werden einfach abgefressen. Das Männchen wird nun irgendwann das Weibchen auffordern, mitzumachen. Wenn alles klappt, werden die Eier abgelegt und vom Männchen sofort befruchtet. Später wird das Weibchen vertrieben und auch kein anderer mehr in die Nähe des Geleges gelassen. Wird in dieser Zeit in das Aquarium gegriffen, ist mit Bißwunden zu rechnen. Die Larven und Jungfische werden nach dem Schlüpfen noch eine Zeit bewacht. Es empfiehlt sich aber oft die Eier vor dem Schlüpfen abzusaugen und die Jungfische in einem anderen Aquarium aufzuziehen. Die Jungfische lassen sich mit kleinerem Lebendfutter und spaeter auch kleineren Fleischstückchen leicht aufziehen. |
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